Dein Ergebnis
Die drei Achsen sind die Grundlage deines Ergebnisses. Aus ihnen ergibt sich dein Typ. Die Prozente zeigen, wie deutlich du zu einer Seite neigst: Ein Wert nahe 50 % heißt, dass du beide Seiten gut kennst.
Dein PEAK-Profil
Einführung
Andere erleben dich als souverän, kompetent und zielstrebig. Manche empfinden dich als unnahbar oder wenig offen für andere Meinungen.
Du kommst nicht mit einer Idee in den Raum, du kommst mit einem Plan
Montag, 9 Uhr, Jour fixe. Die anderen bringen ein paar Stichworte mit oder eine offene Frage. Du bringst eine Empfehlung mit, drei Gründe dafür und eine Folie mit den Zahlen.
Das ist der Typ Stratege. Du denkst von der Sache her, du bereitest dich vor und du sagst deine Meinung so, dass man sie hört.
Wenn du sprichst, merkt man, dass du dir das vorher überlegt hast. Du wirkst überzeugt. Meistens bist du es auch.
Nicht selten ist genau das der Grund, warum man dir Verantwortung gegeben hat. Wer klare Vorlagen liefert und sie auch vertreten kann, fällt auf. Im Team, beim Chef, in der Geschäftsleitung.
Drei Vorlieben, die zusammen deinen Stil ergeben
Der Test misst drei Achsen. Bei dir schlagen sie in eine Richtung aus, die man im Büro sofort erkennt.
Jede Achse für sich ist nichts Besonderes. Erst die Mischung macht den Strategen aus.
- Sache statt Menschen
Du überzeugst mit Zahlen, Fakten und einer sauberen Begründung. Persönliche Geschichten findest du in einer Präsentation oft überflüssig. Bei einem Einwand prüfst du zuerst, ob er sachlich stimmt.
- Geplant statt spontan
Du legst vorher fest, mit welchem Satz du beginnst, mit welchem du aufhörst und wie viel Zeit jeder Teil bekommt. Wenn eine Besprechung von der Tagesordnung abweicht, stört dich das.
- Raumgreifend statt zurückhaltend
Wenn eine Diskussion stockt, ergreifst du das Wort. Wenn du etwas beizutragen hast, wartest du nicht, bis dich jemand fragt. In Besprechungen gehörst du zu denen, die am meisten sprechen.
So erleben dich die anderen
Für dein Umfeld bist du die Person, auf die man zählen kann, wenn eine Entscheidung fallen muss. Du wirkst souverän, kompetent und zielstrebig.
Deine Chefin weiß, dass deine Vorlage durchdacht ist. Dein Team weiß, wohin es geht. Das ist im Alltag einer Abteilung viel wert.
Es gibt aber auch die andere Seite. Manche erleben dich als unnahbar. Andere haben den Eindruck, dass deine Entscheidung schon gefallen ist, bevor das Meeting begonnen hat.
Oft stimmt das sogar. Genau dort beginnt das Thema, um das es auf diesen Seiten immer wieder geht.
Dein heikelster Moment ist der Widerspruch
Solange alles läuft wie geplant, bist du stark. Schwierig wird es bei dem Einwand, mit dem du nicht gerechnet hast.
Jemand aus der Runde sagt: „Ich sehe das ganz anders.“ Oder der Geschäftsführer fragt nach einer Annahme, die du selbst nie in Frage gestellt hast.
Weil du deinen Plan durchdacht hast, fühlt sich Kritik daran schnell wie Kritik an dir an. Dann passiert etwas, das man von außen gut sieht. Du wirst starr. Du wiederholst dein Argument, nur lauter. Du blätterst zur Folie mit den Zahlen zurück und erklärst sie ein zweites Mal.
Für dich ist das Gründlichkeit. Für den Raum sieht es aus, als müsstest du dich verteidigen.
Dir fehlen selten die Argumente. In diesem Moment fehlt dir ein Weg, den Einwand aufzunehmen, ohne in die Verteidigung zu gehen.
Wie du dich von verwandten Typen unterscheidest
Mit dem Typ Architekt teilst du die Gruppe der Planer: Sache im Blick, Auftritt mit Plan. Der Architekt hält sich aber zurück und kämpft eher mit der Anspannung vor dem Auftritt. Du gehst nach vorne und kämpfst eher mit dem Gegenwind während des Auftritts.
Der Typ Debattierer ist ähnlich sachlich und ähnlich präsent wie du. Er argumentiert aber aus dem Moment heraus und hat für jede Lage zehn neue Argumente. Du hast eine Linie, die du vorher gezogen hast, und willst sie durchbringen.
Der Typ Inspirator plant wie du und füllt wie du den Raum. Er überzeugt über Geschichten, du über Zahlen. Bei euch beiden ist die unerwartete Frage die verwundbare Stelle.
Ein Typ ist ein Schwerpunkt, keine Schublade. Wenn du dich in einzelnen Punkten nicht wiederfindest, ist das kein Fehler im Ergebnis. Nimm, was zu dir passt, und lass den Rest liegen.