Dein Ergebnis
Die drei Achsen sind die Grundlage deines Ergebnisses. Aus ihnen ergibt sich dein Typ. Die Prozente zeigen, wie deutlich du zu einer Seite neigst: Ein Wert nahe 50 % heißt, dass du beide Seiten gut kennst.
Dein PEAK-Profil
Einführung
Andere erleben dich als angenehm, aufmerksam und vertrauenswürdig. In großen Runden wirst du manchmal unterschätzt, weil man deine Kompetenz dort nicht sieht.
Unter vier Augen bist du in deinem Element
Nach dem Jour fixe steht eine Kollegin in deiner Tür. „Hast du kurz Zeit?“ Sie macht die Tür hinter sich zu.
Es geht um ein Problem in ihrem Team. In der Runde vorhin hat sie kein Wort dazu gesagt. Bei dir redet sie zehn Minuten am Stück.
Solche Momente kennst du. Menschen kommen mit schwierigen Themen oft zuerst zu dir.
Das ist kein Zufall. Du hörst zu, ohne sofort zu bewerten.
Du fragst nach, wo andere schon die Lösung auf den Tisch legen. Und du findest im Gespräch spontan die Worte, die zu genau dieser Person passen.
Was den Typ Gesprächspartner ausmacht
Drei Vorlieben prägen, wie du sprichst. Keine davon ist besser oder schlechter als ihr Gegenteil.
Dein Zugang führt über die Menschen. Bevor du eine Zahl nennst, überlegst du, was sie für die Leute im Raum bedeutet. Ein Beispiel aus dem Alltag liegt dir näher als eine Tabelle.
Du steuerst spontan. Für ein Gespräch brauchst du kaum Vorbereitung, weil du auf das reagierst, was dein Gegenüber sagt. Die besten Formulierungen fallen dir ein, während du sprichst.
Deine Präsenz ist zurückhaltend. Du hörst erst eine Weile zu, bevor du etwas sagst. Wenn andere lauter werden, wirst du eher ruhiger.
Zusammen ergibt das einen Menschen, der im direkten Kontakt sehr stark ist. Du spürst, was dein Gegenüber braucht, und gehst darauf ein.
Du bist stark im direkten Kontakt und spürst, was dein Gegenüber braucht.
Je größer die Runde, desto weniger hört man dich
Jetzt der andere Teil. Ab einer bestimmten Gruppengröße wird es zäh.
In der Abteilungsbesprechung mit zwölf Leuten hast du einen guten Gedanken. Du wartest, bis der Kollege fertig ist.
Dann spricht schon die Nächste. Dann wird das Thema gewechselt.
Am Ende hast du nichts gesagt. Nicht, weil du nichts zu sagen hattest. Du hast auf eine Lücke gewartet, die nie gekommen ist.
Im Zweiergespräch macht dein Gegenüber diese Lücke für dich auf. In einer lauten Runde macht sie niemand auf. Dort nimmt sich das Wort, wer es zuerst nimmt.
Vor Publikum zeigt sich dasselbe Muster auf andere Weise. Du stehst vorne und willst jeden im Raum erreichen.
Deine Stimme wird dabei leiser statt lauter. Die Präsenz aus dem Zweiergespräch ist plötzlich weg.
Wie andere dich erleben
Wer dich kennt, beschreibt dich als angenehm, aufmerksam und vertrauenswürdig. Mit dir redet man gern.
Wer dich nur aus großen Runden kennt, sieht oft weniger. Dort wirkst du freundlich, aber still. Deine Kompetenz bleibt unsichtbar, weil sie sich vor allem im Gespräch zeigt.
Das führt zu einer unangenehmen Lücke. Fachlich bist du kein Thema.
Trotzdem wirst du in Besprechungen manchmal unterschätzt. Kollegen mit weniger Wissen setzen sich durch, weil sie lauter auftreten.
Vielleicht hast du schon einmal das Feedback bekommen, du solltest dich in Besprechungen mehr einbringen. Das ärgert, weil du ja etwas beiträgst. Du tust es nur dort, wo es niemand mitzählt: im Einzelgespräch, in der Mail danach, im Flur.
Ein Typ ist ein Schwerpunkt, keine Schublade
Der Test zeigt, wie du dich selbst siehst. Wie du von außen wirkst, kann er nicht messen. Nimm das Ergebnis deshalb als Beschreibung deiner Vorlieben, nicht als Urteil.
Dein typischer Hebel liegt im Bereich Einfluss & Erscheinung, also bei Präsenz, Stimme und Status im Raum. Im Zweiergespräch hast du diese Präsenz längst. Vor Gruppen geht sie dir oft verloren.
Die gute Nachricht ist, dass sich genau das trainieren lässt. Dafür brauchst du weder mehr Lautstärke noch eine andere Persönlichkeit. Es geht darum, dass das, was du ohnehin kannst, auch in großen Runden ankommt.