Dein Ergebnis
Die drei Achsen sind die Grundlage deines Ergebnisses. Aus ihnen ergibt sich dein Typ. Die Prozente zeigen, wie deutlich du zu einer Seite neigst: Ein Wert nahe 50 % heißt, dass du beide Seiten gut kennst.
Dein PEAK-Profil
Einführung
Andere erleben dich als kompetent, freundlich und verlässlich. Vor großen Gruppen wirkst du manchmal unsicherer, als du bist, weil man deine Anspannung sieht.
Du übersetzt, damit andere verstehen
Ein Projekt ist kompliziert geworden. Die Technik versteht es, die Geschäftsführung nicht, das Team nur halb.
Dann fragt jemand: „Kannst du das bitte so erklären, dass es alle verstehen?“ Und meistens fragt man dich.
Das ist kein Zufall. Beim Erklären denkst du zuerst an die Menschen, die zuhören. Erst danach kommt dein Thema.
Was wissen sie schon? Wo steigen sie aus? Welches Beispiel kennen sie aus ihrem eigenen Alltag?
Diese Fragen stellst du dir, bevor du ein einziges Wort sagst.
Als Vermittler gehörst du zur Gruppe der Brückenbauer: Menschen im Blick, Auftritt mit Plan. Innerhalb dieser Gruppe bist du der leisere Teil.
Du brauchst keine Bühne. Dir reicht es, wenn deine Zuhörer etwas verstanden haben, sobald sie aus dem Raum gehen.
Dein Maßstab für einen guten Auftritt ist eine einfache Frage: Haben die anderen es verstanden?
Drei Achsen, eine klare Richtung
Der Rhetorik-Typen-Test ordnet dich auf drei Achsen ein. Bei dir zeigen alle drei in eine deutliche Richtung.
Beim Zugang liegst du bei den Menschen. Du überzeugst über Beispiele und darüber, dass du die Leute im Raum abholst. Eine Zahl erklärst du lieber, als sie nur zu zeigen.
Bei der Steuerung liegst du beim Plan. Wichtige Termine gehst du vorher durch, oft mehrmals. Du weißt, womit du beginnst und womit du aufhörst.
Bei der Präsenz bist du zurückhaltend. Du hörst erst zu, bevor du etwas sagst. Wenn andere lauter werden, wirst du eher ruhiger.
So eine Mischung ist selten laut und oft sehr wertvoll. Sie erklärt auch, warum viele dich als Ansprechperson schätzen und dich in großen Runden trotzdem kaum wahrnehmen.
Woran du dich wiedererkennst
Vielleicht kennst du ein paar dieser Momente.
Deine Folien versteht man auch dann, wenn du gar nicht dabei bist. Kollegen fragen, ob sie deine Unterlagen für ihre eigenen Termine hernehmen dürfen.
Im Meeting fasst du zusammen, was drei andere gesagt haben, und alle nicken. Was du selbst denkst, hat danach niemand gehört.
Am Abend vor einer Präsentation sitzt du noch einmal über den Folien, obwohl inhaltlich längst alles passt.
Unter vier Augen erklärst du ruhig und klar. Sobald zwanzig Leute zuschauen, wird deine Stimme dünner und du sprichst schneller.
Wenn jemand kritisch nachfragt, gibst du ihm schneller recht, als dir lieb ist. Auf dem Heimweg ärgerst du dich, weil du eigentlich gute Gründe gehabt hättest.
Dein Inhalt ist selten das Problem
Das ist vielleicht der wichtigste Satz über deinen Typ. Was dir zu schaffen macht, ist der Moment selbst, in dem alle Augen auf dich gerichtet sind.
Dann steigt die Anspannung. Der Puls geht hoch, der Blick wandert zu den Notizen, die Sätze werden schneller. Das, was du so sorgfältig vorbereitet hast, kommt nur zur Hälfte an.
Andere erleben dich als kompetent, freundlich und verlässlich. Vor großen Gruppen wirkst du manchmal unsicherer, als du bist.
Das liegt nicht an dem, was du sagst. Man sieht dir die Anspannung an.
Viele mit deinem Profil versuchen, das mit noch mehr Vorbereitung auszugleichen. Mehr Folien, mehr Notizen, ganze Sätze auswendig gelernt.
Das beruhigt am Vorabend. Im Termin macht es dich oft steifer.
Mehr Arbeit am Inhalt löst ein Problem, das du beim Inhalt gar nicht hast.
Was dich auf diesen Seiten erwartet
In den folgenden Kapiteln geht es um die Situationen, in denen du im Beruf sprichst: Meetings, Präsentationen, kritische Fragen, Führung und Termine mit Geschäftsleitung und Kunden.
Zu jeder Situation findest du, was du als Vermittler mitbringst, wo es typischerweise hakt und was du konkret anders machen kannst. Dazu kommen Übungen, die du in einer normalen Arbeitswoche unterbringst.
Ein Hinweis noch. Der Test zeigt, wie du dich selbst siehst. Ein Typ ist ein Schwerpunkt und keine Schublade.
Nimm mit, was auf dich passt, und lass liegen, was nicht passt.