Dein Ergebnis
Die drei Achsen sind die Grundlage deines Ergebnisses. Aus ihnen ergibt sich dein Typ. Die Prozente zeigen, wie deutlich du zu einer Seite neigst: Ein Wert nahe 50 % heißt, dass du beide Seiten gut kennst.
Dein PEAK-Profil
Einführung
Andere erleben dich als kompetent, gründlich und verlässlich. Vor Publikum wirkst du manchmal angespannter oder trockener, als du eigentlich bist.
Du kommst vorbereitet und das merkt man
Dienstag, neun Uhr, Jour fixe. Die anderen blättern noch in ihren Unterlagen. Deine sind seit Freitag fertig.
Deine Zahlen stimmen. Deine Folien haben eine klare Reihenfolge. Wenn jemand fragt, woher eine Zahl kommt, kannst du es sagen, samt Quelle und Stichtag.
Fachlich macht dir kaum jemand etwas vor. Das wissen auch die anderen. Wenn eine heikle Entscheidung ansteht, wollen sie vorher hören, was du dazu sagst.
Trotzdem fühlt sich ein wichtiger Auftritt für dich selten so an, wie er sein sollte.
Vor der Präsentation beim Vorstand schläfst du schlechter. Du gehst die Folien noch einmal durch, dann noch einmal. Manche Sätze lernst du auswendig, damit nichts schiefgeht.
Genau da liegt der Haken. Je fester der Text sitzt, desto mehr wirft dich eine Frage aus der Bahn, die nicht im Plan stand.
Woran du dich wiedererkennst
Vielleicht kennst du eine dieser Situationen.
Du hast für eine Präsentation zwanzig Folien gebaut und weißt eigentlich, dass zehn gereicht hätten. Trotzdem lässt du keine weg, weil jede etwas Richtiges zeigt.
Du hast in einer Besprechung einen Einwand im Kopf. Du formulierst ihn innerlich zweimal um und sagst ihn dann doch nicht, weil das Thema schon weiter ist.
Nach einer Präsentation hörst du „inhaltlich top“. Du spürst, dass da noch ein Aber mitschwingt, das niemand ausspricht.
Was die drei Achsen über dich sagen
Der Test ordnet dich auf drei Achsen ein. Bei dir zeigen alle drei in dieselbe Richtung: zur Sache, zum Plan und zur Zurückhaltung.
Beim Zugang überzeugst du über die Sache. Du arbeitest mit Zahlen, Fakten und einer Begründung, die hält. Persönliche Geschichten findest du in einer Präsentation oft überflüssig, solange die Daten für sich sprechen.
Bei der Steuerung planst du. Du legst vorher fest, womit du beginnst, was in welcher Reihenfolge kommt und wie viel Zeit jeder Teil bekommt. Eine Besprechung, die von der Tagesordnung abweicht, stört dich.
Bei der Präsenz hältst du dich zurück. Du hörst erst zu und sagst lieber einen durchdachten Satz als drei schnelle. Wenn andere lauter werden, wirst du eher ruhiger.
Jede dieser Vorlieben ist für sich eine Stärke. Zusammen ergeben sie ein klares Muster. Du willst wissen, was kommt, bevor du sprichst.
Deine Sicherheit sitzt im Plan. Deshalb wackelt sie dort, wo der Plan aufhört.
Woher deine Sicherheit kommt
Viele Menschen holen sich ihre Sicherheit aus dem Raum. Sie spüren, ob die Leute mitgehen, und reagieren darauf.
Du holst sie dir vorher. Am Schreibtisch, mit den Unterlagen, mit einem Ablauf, den du kennst. Was du durchdacht hast, kann dich nicht überraschen.
Das funktioniert lange gut. In den meisten Terminen kommt genau das, worauf du dich vorbereitet hast.
Schwierig wird es in den Momenten, die sich nicht planen lassen. Die Geschäftsführerin unterbricht nach zwei Minuten. Ein Kollege fragt aus einer ganz anderen Richtung. Der Beamer fällt aus.
Dann merkst du, dass dein Wissen noch da ist, du aber nicht herankommst. Der Puls geht hoch, der Kopf wird eng und die Antwort fällt dir am Abend im Auto ein.
Oft reicht ein einziger solcher Moment. Die nächste Präsentation bereitest du dann noch gründlicher vor, lernst noch mehr auswendig und das Muster wird fester.
Mit fehlendem Wissen hat das wenig zu tun. Was dir in diesem Moment fehlt, ist Ruhe im Körper. Um diesen Punkt geht es auf den folgenden Seiten immer wieder.
Was dein Typ bedeutet und was nicht
Ein Typ ist eine Vorliebe, keine Schublade. Er beschreibt, wie du am liebsten sprichst. Wie gut du sprichst, sagt er nicht.
Zurückhaltend heißt auch nicht schwächer. In vielen Besprechungen sagen die überzeugendsten Leute am wenigsten. Wenn sie etwas sagen, hören alle zu.
Zwei Typen sind dir nah. Der Typ Vermittler plant ebenso gründlich, denkt aber zuerst an die Menschen im Raum. Der Typ Denker ist ebenso sachlich und ruhig, verlässt sich aber auf den Moment statt auf die Vorbereitung.
Bei dir kommen Sache und Plan zusammen. Das macht dich besonders verlässlich. Es macht dich aber auch besonders empfindlich, wenn etwas Ungeplantes passiert.
Noch etwas zur Einordnung. Der Test zeigt, wie du dich selbst siehst. Wie du auf andere wirkst, kann davon abweichen, in beide Richtungen.