Dein nächster Schritt
Dein typischer Hebel im PEAK-Rhetorik-System™
Psyche & Puls
An Struktur und Inhalt fehlt es dir nicht. Der größte Hebel liegt bei der Anspannung: Wenn du deinen Körper vor und während des Auftritts gezielt beruhigen kannst, brauchst du kein auswendig gelerntes Manuskript mehr.
Atme in den fünf Minuten vor deinem nächsten wichtigen Termin bewusst länger aus als ein: vier Sekunden durch die Nase ein, sechs bis acht Sekunden langsam aus. Mach das zehnmal, im Stehen oder im Sitzen. Wichtig ist nur, dass du es vor dem Termin machst und nicht erst dann, wenn der Puls schon oben ist.
Was du als Typ Architekt mitbringst
Du bringst mit, woran viele andere lange arbeiten: Struktur, Gründlichkeit und Inhalte, die stimmen. Darauf kannst du bauen.
Was dich zurückhält, liegt kaum im Inhalt. Es ist die Anspannung, die dir im falschen Moment den Zugang zu deinem Wissen erschwert. Dazu kommt die Gewohnheit, Sicherheit über immer mehr Vorbereitung zu suchen.
Beides lässt sich üben. Dafür brauchst du kein anderer Mensch zu werden und auch nicht lauter.
Dein größter Hebel liegt bei Psyche & Puls
Das PEAK-Rhetorik-System™ hat vier Bereiche: Psyche & Puls, Einfluss & Erscheinung, Architektur & Argumentation sowie Konter & Kontrolle. Beim Typ Architekt liegt der typische Hebel bei Psyche & Puls.
An Struktur und Inhalt fehlt es dir nicht. Wenn du deinen Körper vor und während des Auftritts gezielt beruhigen kannst, brauchst du kein auswendig gelerntes Manuskript mehr. Dann reicht dir das Gerüst und du sprichst frei.
Dein eigenes PEAK-Profil aus dem Test kann davon abweichen. Ist bei dir ein anderer Bereich am niedrigsten, fang dort an. Der typische Hebel ist ein Ausgangspunkt, kein Urteil.
Wenn der Körper ruhig ist, reicht dir ein Gerüst statt eines Manuskripts.
Was du dir ab jetzt sparen kannst
Noch ein Buch über Rhetorik, noch eine Checkliste für gute Folien. Als Architekt bist du versucht, das Thema erst gründlich zu studieren, bevor du es angehst.
Das meiste Wissen hast du schon. Was fehlt, ist Übung in echten Situationen, Schritt für Schritt. Sicherheit entsteht hier durch Tun.
Fang deshalb klein an, mit dem nächsten Termin, der ohnehin in deinem Kalender steht.
Dein Plan für die nächsten vier Wochen
Eine Sache pro Woche, jede baut auf der vorigen auf. Du brauchst dafür keine zusätzlichen Termine, nur die, die ohnehin in deinem Kalender stehen.
- Woche 1: Atmen vor jedem Termin
Vor jedem wichtigen Termin fünf Minuten langer Ausatem, vier Sekunden ein, sechs bis acht aus, zehnmal. Notier danach auf einer Skala von 1 bis 10, wie angespannt du warst. Mehr musst du in dieser Woche nicht tun.
- Woche 2: Ein Satz früh im Meeting
In zwei Besprechungen sagst du in den ersten zehn Minuten einen vorbereiteten Satz. Das Atmen davor bleibt. Notier, wie es dir im restlichen Meeting gegangen ist.
- Woche 3: Vom Manuskript zum Gerüst
Bau eine anstehende Präsentation als Gerüst auf einer Karte: Kernsatz, drei Punkte, je ein Beleg. Probe sie dreimal mit unterschiedlichen Worten und nimm dich dabei auf.
- Woche 4: Die ungeplante Frage
Lass dir bei einer Probe oder im echten Termin Fragen stellen, die du nicht kennst. Antworte mit Zusammenfassen, Pause und der Antwort im ersten Satz. Vergleich am Ende deine Notizen mit denen aus Woche 1.
Woran du merkst, dass sich etwas tut
Die ersten Veränderungen sind oft klein. Du sitzt am Abend vor dem Termin nicht mehr bis elf an den Folien. Eine Frage reißt dir nicht mehr den ganzen Ablauf auseinander. Jemand sagt nach dem Meeting, dein Punkt sei gut gewesen.
Rechne nicht damit, dass die Anspannung ganz verschwindet. Achte darauf, ob sie dich weniger bremst.
Such dir heute den nächsten Termin in deinem Kalender aus, der dir Bauchweh macht, und trag fünf Minuten davor einen Termin mit dir selbst ein.
Der Test zeigt dir, wie du dich selbst einschätzt. Wie du tatsächlich wirkst, sieht man erst von außen. Das schauen wir uns gern im kostenlosen Analysegespräch an.