MenschenGeplantRaumgreifend

Rhetorik-Typ

Inspirator

Brückenbauer · raumgreifend

Du bereitest deine Auftritte gründlich vor und weißt, wie du eine Geschichte erzählst.

Dein nächster Schritt

PEAK

Dein typischer Hebel im PEAK-Rhetorik-System™

Konter & Kontrolle

Deine vorbereiteten Auftritte funktionieren. Den größten Sprung machst du dort, wo der Plan endet: bei der kritischen Frage, dem Einwand, dem Gegenwind. Ein klares Raster für diese Momente nimmt dir die Angst vor dem Unvorhergesehenen.

Deine Übung für diese Woche

Wenn dir in dieser Woche jemand eine kritische Frage stellt, antworte nicht sofort. Fass die Frage zuerst in einem Satz zusammen („Du willst also wissen, ob …“), mach eine kurze Pause und antworte erst dann. Das verschafft dir Zeit zum Denken und zeigt deinem Gegenüber, dass du die Frage ernst nimmst.

Was du schon mitbringst

Als Typ Inspirator bringst du viel mit, was andere mühsam lernen. Du denkst an dein Publikum, du bereitest dich vor und du kannst Menschen begeistern.

Was dir fehlt, ist kein Talent. Es ist ein Werkzeug für die Momente, die nicht im Drehbuch stehen.

Unterm Strich ist das eine gute Ausgangslage. Wirkung und Begeisterung sind bei dir schon da. Wer mit diesen Stärken am Umgang mit Gegenwind arbeitet, hat einen kürzeren Weg vor sich als jemand, der bei null anfängt.

Dein Hebel heißt Konter & Kontrolle

Im PEAK-Rhetorik-System™ liegt der typische Hebel des Typs Inspirator im Bereich Konter & Kontrolle. Gemeint ist alles, was nach dem Plan kommt: die kritische Frage, der Einwand, der Gegenwind.

Deine vorbereiteten Auftritte funktionieren. Den größten Sprung machst du dort, wo der Plan endet. Ein klares Raster für diese Momente nimmt dir die Angst vor dem Unvorhergesehenen.

Schau trotzdem auf dein eigenes PEAK-Profil. Liegt bei dir ein anderer Wert deutlich niedriger, etwa bei Psyche & Puls, dann fang dort an. Der typische Hebel beschreibt eine Tendenz des Typs und ist kein Urteil über dich.

Du musst nicht spontaner werden. Du brauchst einen Plan für den Moment, in dem der Plan endet.

Vier Wochen, vier Schritte

Der Plan baut Woche für Woche aufeinander auf. Du fängst im Alltag klein an. Erst am Ende geht es um die große Präsentation.

Wenn eine Woche ausfällt, mach dort weiter, wo du warst, und nicht dort, wo du laut Kalender sein solltest.

Übung

Dein Plan für die nächsten vier Wochen

  1. Woche 1, Fragen zusammenfassen: Wenn dir jemand eine kritische Frage stellt, antworte nicht sofort. Fass die Frage zuerst in einem Satz zusammen („Du willst also wissen, ob …“), mach eine kurze Pause und antworte erst dann. Ziel: jeden Tag einmal, auch in kleinen Gesprächen.
  2. Woche 2, die Fragenliste: Schreib für deinen nächsten wichtigen Termin die zehn Fragen auf, die du am wenigsten hören willst. Bereite zu jeder eine Antwort von höchstens 30 Sekunden vor, mit Aussage, Grund und Beispiel. Sprich die Antworten laut, nicht nur im Kopf.
  3. Woche 3, die Konter-Techniken im Alltag: kurz und knapp antworten, umdefinieren, rückfragen und die Ebene wechseln. Probier jeden Tag eine davon in einer Situation mit wenig Risiko aus, im Jour fixe, in der Kaffeeküche, am Telefon mit einer Kollegin. Fang mit kurz und knapp und mit Rückfragen an, die anderen beiden kommen danach.
  4. Woche 4, die Probe mit Störung: Bau deine nächste Präsentation in drei oder vier Blöcke um, die jeweils mit einem allein verständlichen Satz beginnen. Lass dich in einer Probe dreimal unterbrechen und steig jedes Mal mit einem Satz wieder ein, der zum nächsten Block führt. Nimm die Probe auf.

Woran du merkst, dass es wirkt

Du merkst es nicht daran, dass keine Fragen mehr kommen. Du merkst es daran, wie du dich nach einer Frage fühlst.

Am Anfang ist jede Unterbrechung ein kleiner Schreck. Nach ein paar Wochen wird sie zu einer Gelegenheit, dein Thema noch einmal von einer anderen Seite zu zeigen.

Ein guter Prüfstein: Bitte nach deinem nächsten wichtigen Termin jemanden, der dabei war, um eine ehrliche Rückmeldung. Frag nicht, wie die Präsentation war. Frag, wie du bei den Fragen gewirkt hast.

Wenn du wissen willst, wie du tatsächlich wirkst und nicht nur, wie du dich einschätzt, schauen wir uns das gern in einem kostenlosen Analysegespräch an.

Stell dir deinen nächsten wichtigen Termin vor. Nach zwei Minuten hebt jemand die Hand und stellt genau die Frage, vor der dir graut. Was ist dein erster Satz?

Wenn dir darauf noch nichts einfällt, fang heute an: Schreib diese eine Frage auf und bereite deine Antwort vor.

Typ Inspirator: Diese Menschen kennst du vielleicht

Unsere Einschätzung nach öffentlichen Auftritten. Diese Menschen haben den Test nicht gemacht.

Steve Jobs
Warum?

probte seine Produktpräsentationen wochenlang und baute sie wie eine Geschichte auf

Barack Obama
Warum?

verbindet vorbereitete Reden mit persönlichen Geschichten und großer Wirkung auf der Bühne

Michelle Obama
Warum?

erzählt in ihren Reden persönliche Geschichten, die sie sorgfältig vorbereitet

Oprah Winfrey
Warum?

verbindet eigene Erlebnisse mit einer klaren Botschaft und berührt ihr Publikum

Martin Luther King Jr.
Warum?

verband in seinen Reden große Bilder mit einem klaren Aufbau

Simon Sinek
Warum?

baut seine Vorträge um ein einfaches Modell und viele Beispiele

Brené Brown
Warum?

verknüpft Forschung mit persönlichen Geschichten und nimmt ihr Publikum mit

Arnold Schwarzenegger
Warum?

erzählt seine Lebensgeschichte als Motivation und hat seine Botschaften klar vorbereitet

Wie wirkst du wirklich?

Der Test zeigt, wie du dich selbst siehst. Im kostenlosen Analysegespräch schauen wir uns an, wie du auf andere wirkst, und du bekommst einen konkreten Plan für deinen nächsten wichtigen Auftritt.

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