SacheSpontanRaumgreifend

Rhetorik-Typ

Debattierer

Scharfdenker · raumgreifend

Du denkst schnell, argumentierst gern und scheust keine Auseinandersetzung.

Dein nächster Schritt

PEAK

Dein typischer Hebel im PEAK-Rhetorik-System™

Architektur & Argumentation

An Argumenten mangelt es dir nicht. Der größte Sprung kommt durch Auswahl und Aufbau: eine Kernaussage, wenige starke Gründe, ein klares Ende. Dann wirken deine Argumente stärker, weil man sie sich merken kann.

Deine Übung für diese Woche

Schreib vor deinem nächsten Termin deine Kernaussage in einen einzigen Satz, höchstens 15 Wörter. Mit genau diesem Satz fängst du an und mit genau diesem Satz hörst du auf. Alles dazwischen muss ihn stützen. Was ihn nicht stützt, fliegt raus.

Was du schon mitbringst

An Argumenten mangelt es dir nicht. Du denkst schnell, du widersprichst, wenn etwas nicht stimmt, und du hältst Gegenwind aus.

Das sind Fähigkeiten, die sich andere mühsam erarbeiten. Du hast sie bereits. Jetzt geht es darum, sie so einzusetzen, dass sie bei deinem Publikum auch ankommen.

Der nächste Schritt ist deshalb kein großer Umbau. Es sind ein paar Gewohnheiten, die deinen Argumenten den Platz geben, den sie verdienen.

Dein größter Hebel heißt Architektur & Argumentation

Das PEAK-Rhetorik-System™ hat vier Bereiche: Psyche & Puls, Einfluss & Erscheinung, Architektur & Argumentation, Konter & Kontrolle. Beim Debattierer liegt der typische Hebel bei Architektur & Argumentation.

Das überrascht dich vielleicht. Argumentieren kannst du doch.

Der Bereich meint aber mehr als gute Argumente. Er meint Auswahl und Aufbau: eine Kernaussage, wenige starke Gründe, ein klares Ende.

Dann wirken deine Argumente stärker, weil man sie sich merken kann. Und du behältst den roten Faden auch dann, wenn du frei sprichst und jemand dazwischenfragt.

Dein Testergebnis zeigt dir auch dein persönliches PEAK-Profil. Liegt dein niedrigster Wert in einem anderen Bereich, fang dort an. Der typische Hebel gilt vor allem dann, wenn deine vier Werte nah beieinander liegen.

Deine Argumente sind stark genug. Was ihnen fehlt, sind Auswahl und Rahmen.

Vier Wochen, eine Übung pro Woche

Der Plan baut Schritt für Schritt aufeinander auf. Jede Woche hat eine Übung, die du in deinen normalen Arbeitsalltag einbaust. Zusätzliche Termine brauchst du dafür keine.

Wenn dir vier Wochen zu viel sind, mach nur die erste. Schon der Kernsatz allein verändert, wie deine Beiträge ankommen.

Übung

Dein Vier-Wochen-Plan

  1. Woche 1, der Kernsatz: Schreib vor jedem wichtigen Termin deine Kernaussage in einen Satz mit höchstens 15 Wörtern. Fang mit diesem Satz an und hör mit ihm auf.
  2. Woche 2, die Auswahl: Sammle für eine Präsentation oder ein Meeting alle Argumente, wähl die drei stärksten und leg den Rest zur Seite. Die übrigen bringst du nur auf Nachfrage.
  3. Woche 3, die Struktur im Kopf: Üb jeden Tag einmal die Drei-Säulen-Struktur zu einem beliebigen Thema. Zehn Sekunden Vorbereitung, dann zwei Minuten laut mit Fokusfrage, drei Punkten mit je einem Beispiel und einem Satz Fazit.
  4. Woche 4, Platz für andere: Sprich in jeder Besprechung, in der eine Meinung gebildet wird, als Letzter. Bei jedem Einwand gibst du zuerst dem stimmigen Teil recht und kehrst dann mit einem Satz zu deinem Punkt zurück.

Was dabei bleiben soll

Vielleicht befürchtest du, mit so viel Auswahl und Struktur deine Schlagfertigkeit zu verlieren. Eher passiert das Gegenteil.

Wer eine klare Kernaussage hat, kann spontan von ihr abweichen und findet trotzdem zurück. Auch deine Lust am Widerspruch bleibt. Sie trifft nur gezielter.

Nach jeder Woche helfen dir drei Fragen.

Was ist dir leichtgefallen? Wo hast du gemerkt, dass du doch alles sagen wolltest? Was machst du nächste Woche anders?

Woran du merkst, dass es wirkt

Die Fortschritte zeigen sich zuerst bei den anderen. Kollegen greifen deinen Kernsatz auf und wiederholen ihn. Nach einer Präsentation kommen Fragen zu deinem Hauptpunkt statt Fragen dazu, was du eigentlich gemeint hast.

In Besprechungen reden die anderen wieder mehr. Anfangs fühlt sich das an, als hättest du an Einfluss verloren. Achte darauf, wie oft am Ende trotzdem dein Vorschlag umgesetzt wird.

Auch dein Kalender zeigt es dir. Präsentationen werden kürzer und Besprechungen enden öfter mit einer Entscheidung als mit einer Vertagung.

Und du selbst brauchst für dieselbe Wirkung weniger Worte.

Was der Test nicht zeigen kann, ist, wie du von außen wirkst. Genau das schauen wir uns im kostenlosen Analysegespräch an.

Typ Debattierer: Diese Menschen kennst du vielleicht

Unsere Einschätzung nach öffentlichen Auftritten. Diese Menschen haben den Test nicht gemacht.

Christopher Hitchens
Warum?

war für seine schlagfertigen Debatten bekannt, mit Fakten und scharfen Argumenten

Armin Wolf
Warum?

fragt in Interviews hartnäckig nach und reagiert spontan auf jede Ausweichbewegung

Marcel Reich-Ranicki
Warum?

urteilte im Literarischen Quartett schnell, scharf und mit großer Lust am Streit

Elke Heidenreich
Warum?

vertritt ihre Meinung über Bücher lebhaft und ohne Umschweife

Richard David Precht
Warum?

argumentiert in Talkshows schnell und hält auch bei Gegenwind dagegen

Harald Schmidt
Warum?

kommentierte das Tagesgeschehen spitz und reagierte schlagfertig auf jede Vorlage

Gordon Ramsay
Warum?

sagt direkt, was er denkt, und reagiert ohne Zögern

Wie wirkst du wirklich?

Der Test zeigt, wie du dich selbst siehst. Im kostenlosen Analysegespräch schauen wir uns an, wie du auf andere wirkst, und du bekommst einen konkreten Plan für deinen nächsten wichtigen Auftritt.

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